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Kloster Arendsee

Eberhard Bürger, Hellmut Müller (†), Ulf Frommhagen
Kloster Arendsee

STEKO-Kunstführer – No. 27

2. Auflage
48 Seiten
farbige Abbildungen
Broschur
12 x 17 cm
EUR 3,50
ISBN 978-3-89923-158-8

Das Kloster Arendsee in der Altmark bei Salzwedel nimmt einen wichtigen Platz in der Kunstgeschichte ein. Halb versteckt liegt es hinter Bäumen am Hochufer des Arendsees. 1183 gründete Albrechts des Bären ältester Sohn Otto hier im Gebiet eines mittelalterlichen Kreuzungspunktes einer Nord-Süd- und einer Ost-West-Straße ein Benediktiner-Nonnenkloster. Markgraf Ottos Verdienst war es, die Herrschaft der brandenburgischen Askanier nach innen zu festigen und auf vorwiegend friedlichem Wege zu einem Land in unserem Sinne zu machen. Das hier entstandene religiöse Zentrum bildete einen Mittelpunkt dieses planmäßigen Landesausbaus. Herzstück der Anlage ist das knapp 50 Meter lange Gotteshaus, der älteste vollständig gewölbte Backsteinbau im nördlichen Deutschland, mit einer turmlosen romanischen Pfeilerbasilika, drei Jochen im Langhaus und halbrunden Apsiden. Von den Klosterbauten wurden die meisten 1826 abgebrochen. Heute bieten die Ruinen in einem nach Westen offenen Karree ein malerisches Bild – eine besonders schöne Anlage mit reizvollen Aussichten auf den See.
Heute ist die besuchenswerte Anlage in ihrer Nutzung zweigeteilt. In der Klosterkirche findet evangelisches Gemeindeleben statt, dort und im Klosterareal wird von der Stadt Arendsee ein Museum betrieben. Eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen erhöht die Attraktivität des Komplexes, dessen viele Facetten in dieser Publikation vorgestellt werden, die darüber hinaus anschaulich über Grundprinzipien benediktinischen Lebens informiert.

 

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Produkt-ID: 978-3-89923-158-8  

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