VERLAG JANOS STEKOVICS
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„Ich bin doch nur ein Maler“

„Ich bin doch nur ein Maler“
Max Liebermann
1847-1935


herausgegeben von Herwig Guratzsch
48 Seiten
30 farbige Abbildungen
gebunden
21 x 28 cm
14,80 EUR
ISBN 978-3-89923-017-8

Der Maler Max Liebermann war in einer der religiösen Tradition verpflichteten modernen und wohlhabenden Familie aufgewachsen. Sein Judentum war ihm schlichte Selbstverständlichkeit.„Ich habe während meines langen Lebens mit allen meinen Kräften der deutschen Kunst zu dienen gesucht. Nach meiner Überzeugung hat Kunst weder mit Politik noch mit Abstammung etwas zu tun“, schrieb Liebermann 1933 zwei Jahre vor seinem Tode, als er angesichts des aufkommenden Nationalsozialismus seine Mitgliedschaft in der Preußischen Akademie der Künste kündigte, deren Präsident er zwölf Jahre lang gewesen war. Der Band versammelt Porträts, Gartenlandschaften und Darstellungen Arbeitender aus dem Werk dieses einzigartigen Künstlers, entstanden in einem Zeitraum von mehr als 50 Jahren.
Nicht nur in den mit dem Jahr 1933 zunehmenden Demütigungen und Schwierigkeiten half ihm seine "heftige Liebe zur Malerei". Sie half ihm, den Hass zu überwinden, gab Trost und Selbstvergessenheit. Er pflegte auch das Zeichnen, das Radieren und Lithographieren, das erst in den zwanziger Jahren aufgenommene Illustrieren, aber auch das Fördern von Kunst und Künstlern. An einen Käufer schrieb er 1928: „ich habe es in diesem Sommer in meinem Garten gemalt und ich glaube, dass der Beschauer etwas von der Freude, die ich beim Malen hatte, empfinden wird.“

 

14,80 EUR

Produkt-ID: 978-3-89923-017-8  

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