VERLAG JANOS STEKOVICS
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Die entweihte Kirche

Ekkehard Steinhäuser
Die entweihte Kirche



Wie die Nationalsozialisten sich der Stiftskirche St. Servatii zu Quedlinburg bemächtigten

THESAURI – Schriften zu den Domschätzen Halberstadt und Quedlinburg, Band 1

2. Auflage

48 Seiten
32 Abbildungen
gebunden, 13,5 × 21 cm
9,80 EUR
ISBN 978-3-89923-303-2

Wie kam es dazu, dass am 6. Februar 1938 auf dem Turm der Stiftskirche St. Servatii zu Quedlinburg die Fahne der SS gehisst wurde? Wieso überhaupt erhob das NS-Regime Anspruch auf die Hausherrenrechte in diesem bedeutenden Gotteshaus? Hatte die Kirchengemeinde eigentlich eine Chance, sich gegen die Befehlshaber des Deutschen Reichs, allen voran Reichsführer-SS Heinrich Himmler, zu stellen?

Die Nationalsozialisten erkoren sich König Heinrich I., dessen Leichnam 936 in Quedlinburg begraben wurde, zu einem Vorkämpfer germanischer und deutschnationaler Weltanschauung und zur Symbolfigur. Aus Anlass seines 1000. Todestages veranstalteten sie am 2. Juli 1936 einen Staatsakt, bei dem das Kreuz in der Stiftskirche abgehängt wurde und man die Bibel vom Altar entfernte. Es begann eine harte Auseinandersetzung zwischen Kirchengemeinde und SS. Ekkehard Steinhäuser berichtet anhand von Zeitdokumenten und Originalaufnahmen von diesem dunklen Kapitel.

 

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